Sieben wissen noch, wie es geht – Vorbericht zum Pokal-Kracher gegen Köln

Aus den Leinenachrichten vom 08.12.2018 von Dennis Scharf

 Erstmals seit fast fünf Jahren haben die Wasserballer der SpVg Laatzen wieder die Chance, ins Viertelfinale des Deutschen Pokals einzuziehen. Am Sonntag um 14 Uhr misst sich der NSV-Pokalsieger im aquaLaatzium mit Bundesligist SGW Rhenania/Blau-Weiß Poseidon Köln. „Trotz des Heimvorteils sind wir sicherlich der Außenseiter. Es ist aber auch nicht aussichtslos, eine Runde weiterzukommen. Wir dürfen uns aber keine Schwächen erlauben, sonst haben wir keine Chance“, sagt Trainer Carsten Stegen.

Nach den Erfolgen gegen den SV Weiden (12:11) und den Düsseldorfer SC (10:6) trifft die SpVg kurioserweise nun auch auf ihren dritten Gegner vom DWL-Aufstiegsturnier. „Das ist schon schräg. Wir haben vorher noch gescherzt, dass es so kommen würde. Aber wir freuen uns über jeden Gegner, der nicht aus dem Norden kommt“, sagt der Coach. Im Sommer hatten die Laatzener den Domstädtern beim 5:5-Unentschieden den vorzeitigen Klassenerhalt verhagelt. „Die Kölner hatten lange kein Pflichtspiel bestritten. Vor allem schwimmerisch haben sie uns unterschätzt. Jetzt sind sie in einer anderen Verfassung und in der Liga im Rhythmus. Ich gehe davon aus, dass der Gegner körperlich sehr robust zu Werke gehen wird“, sagt Stegen.

Im Training erinnerte Laatzens Trainer sein Team an den Vergleich in der Saison 2013/14, als die SpVg auf dem Weg ins Viertelfinale die Rheinländer beim 18:7-Sieg souverän aus dem Weg räumte. Mit Niklas Dreßler, Andreas Roth, Michael Hahn, Tobias Müller, Robin Kaiser, Jens Möller und Julian Scherp waren damals schon sieben von den Akteuren dabei, die auch am Sonntag ins Wasser steigen werden. Die Laatzener sind willens, unter Beweis zu stellen, dass sie an einem guten Tag durchaus mit den Kontrahenten aus der DWL-Gruppe B mithalten können. „Die Jungs fiebern diesem Spiel entgegen und werden alles für den Erfolg tun. Die Kölner sind es nicht gewohnt, in einem kleinen Becken zu spielen. Und die lange Anfahrt könnte Spuren hinterlassen“, sagt Stegen.

Personell können die Laatzener aus dem Vollen schöpfen. Alexander Traue und Andreas Roth kehren ins Team zurück. Bei den Rheinländern gilt es vor allem, die Kreise von Robin Toth, mit sieben Treffern in vier Ligapartien bester Torschütze der Gäste, und Center Spencer Hamby entscheidend zu stören. Der US-Amerikaner war früher für den OSC Potsdam und Rekordmeister Spandau 04 Berlin aktiv.

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