Ein wenig zu viel Schatten – Bericht aus den Leinenachrichten zum Spiel in Warnemünde

Ein wenig zu viel Schatten – Bericht aus den Leinenachrichten zum Spiel in Warnemünde

Die SpVg Laatzen gewinnt zwar bei der HSG Warnemünde, verliert aber ihren Kapitän für das Rückspiel

Von Dennis Scharf aus den Leinenachrichten vom 25.04.2017

Die SpVg Laatzen hat die erste Hürde auf dem Weg ins Play-off-Finale der 2. Liga Nord genommen. Bei der HSG Warnemünde setzte sich die Mannschaft von Carsten Stegen mit 13:6 (3:1, 4:2,2:1, 4:2) durch. „Wir hatten Licht und Schatten in unserem Spiel. Die Leistung ist definitiv ausbaufähig. Man hat nach der langen Pause gemerkt, dass es noch nicht rund lief“, resümierte der Trainer.

Auf den ersten Treffer mussten die Laatzener allerdings relativ lange warten. Robin Kaiser brach erst nach gut drei Minuten den Bann, Jens Möller legte einen Doppelpack nach. Im zweiten Abschnitt bauten Sven Grüneberg, Kaiser und Möller den Vorsprung auf 7:2 aus. „Das war wichtig. Danach fiel die Spannung etwas ab. Wir haben schöne Kontertore erzielt, waren vorne allerdings nicht mehr ganz so gefährlich“, analysierte Stegen. Die SpVg verwaltete den Vorsprung, nur Möller und Tobias Müller zielten im dritten Durchgang genau.

Im Schlussviertel gestaltete Andreas Roth das Ergebnis nach einem Konter zweistellig (10:5). Der Routinier schwamm bis auf die imaginäre Zwei-Meter-Linie durch und drückte den Ball ins Tor. Kurz darauf wurde Müller nach einer undurchsichtigen Situation des Wassers verwiesen. Das Schiedsrichtergespann war sich uneins, zeigte bei einem Freiwurf in unterschiedliche Richtungen. Müller griff nach dem Ball, im Glauben einen Freiwurf bekommen zu haben. „Er hat niemanden gefoult oder beschimpft. Die Unparteiischen haben schnell Fakten geschaffen, anstatt die Situation zu entspannen und zu klären“, haderte Stegen mit der undurchsichtigen Entscheidung. Im Rückspiel muss er nun jedenfalls auf seinen Kapitän verzichten. Dennoch gehörte der SpVg die Schlussphase. Roth und Möller erhöhten auf 12:6, ehe U-17-Talent Sören Marherr den Endstand markierte. „Sören hat als Linkshänder einen guten Schuss von außen. Und er hat die nötige Ruhe, den Ball eiskalt zu versenken“, lobte Stegen.

SpVg Laatzen: Behrens – Möller (6), Kaiser, Roth (je 2), Müller, Grüneberg, Marherr (je 1), Richter, Scherp, Seidel, Mijokovic, Steegmann

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