Die SpVg lässt es nur kurz wild zugehen – Heimsieg gegen HTB62 Hamburg

Die SpVg lässt es nur kurz wild zugehen – Heimsieg gegen HTB62 Hamburg

Robin Kaiser (weiße Kappe) und seine Mitstreiter von der SpVg Laatzen liefern gegen den Hamburger TB 62 eine souveräne Leistung ab. Foto: Scharf

Wasserball. Ohne große Überraschungen hat die SpVg Laatzen den dritten Saisonvergleich mit dem Hamburger TB 62 klar für sich entschieden. Gegen das Schlusslicht der 2. Liga Nord siegte die SpVg standesgemäß mit 18:5 (5:1, 6:0, 5:4, 2:0). „Es waren schöne Spielzüge und Tore dabei. Wir haben es in den ersten beiden Vierteln in weiten Teilen sehr gut gespielt. Zur Halbzeit hatte ich nichts zu bemängeln“, sagte Trainer Carsten Stegen.

Schon im ersten Abschnitt sorgten die Laatzener für klare Verhältnisse. Alexander Traue eröffnete den Torreigen. Jens Möller (2), Robin Kaiser und Sven Grüneberg bauten den Vorsprung auf 5:0 aus, ehe die Gäste von der Elbe drei Sekunden vor dem Ende des Viertels zu ihrem ersten Tor kamen. Im zweiten Viertel gelangen Andreas Roth drei Treffer in Folge. Dabei setzte sich der Linkshänder im Center durch und traf zweimal per Rückhand. Viktor Mijokovic und Möller gestalteten das Ergebnis zweistellig. Tobias Müller erzielte ein Traumtor: Robin Kaisers präzises Zuspiel von der imaginären Mittellinie verlängerte der Kapitän direkt ins Netz (11:1).

Nach dem Seitenwechsel nahm sich der Tabellenzweite indes eine schöpferische Pause und ließ die Hansestädter ins Spiel kommen. Die nutzten die freien Räume gleich zu vier Treffern. „In dieser Phase fehlte die Aggressivität. Wir haben wild gespielt. Manchmal geht es eben nach hinten los, wenn man etwas Besonderes versuchen will“, sagte Stegen. Doch im Angriff blieb die Quote hoch: Möller und Roth trafen jeweils doppelt, zudem zielte Björn Richter präzise in den Winkel.

Im Schlussviertel verteidigte die SpVg wieder konsequenter und ließ keinen weiteren Gegentreffer mehr zu. Kaiser erzielte das 17:5, Youngster Sören Marherr den Endstand. Niko Mijokovic erledigte bei seinem ersten Ligaspiel in dieser Saison seine Aufgabe als Centerverteidiger gut, musste das Becken zu seiner Verwunderung aber vorzeitig verlassen. „Da ist dem Protokolltisch in der Hektik ein Fehler unterlaufen. Es war erst Nikos zweite Hinausstellung. Aber eine Minute vor dem Ende muss man darüber nicht mehr diskutieren“, sagte Laatzens Coach.

SpVg Laatzen: Dreßler – Möller, Roth (je 5), Kaiser (2), Müller, Grüneberg, Traue, V. Mijokovic, Richter, Marherr (je 1), Seidel, N. Mijokovic, Steegmann

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