Die Domstadt ist keine Reise wert – Bericht aus den Leinenachrichten

Die Domstadt ist keine Reise wert – Bericht aus den Leinenachrichten

Die SpVg Laatzen hat ihre gute Ausgangsposition in der 2. Liga Nord nicht genutzt. Bei Hellas 99 Hildesheim kassierte die SpVg beim 6:10 (2:3, 2:2, 2:2, 0:3) die dritte Saisonpleite. „Sechs Tore sind indiskutabel und viel zu wenig, um so ein Spiel zu gewinnen. Auch die Verteidigung hat nicht funktioniert, wir waren einfach zu langsam im Kopf. Sonst wären wir durchaus in der Lage gewesen, das Spiel zu gewinnen“, resümierte Trainer Carsten Stegen.

Damit muss die SpVg in den drei ausstehenden Heimspielen gegen die DWL-Reserveteams von Waspo 98, der White Sharks und des SV Poseidon Hamburg zwei Siege einfahren, um in der der Punktrunde vor den Hildesheimern zu bleiben.

Nur einmal lagen die Laatzener in Führung, nachdem Sven Grüneberg als Erster getroffen hatte. Tobias Müller egalisierte zum 2:2. Fortan musste die SpVg jedoch stets hinterherschwimmen. Grüneberg und Phillip Stadermann verkürzten, ehe die Hellenen im dritten Durchgang zwischenzeitlich auf 7:4 davonzogen. Zu allem Überfluss setzte Julian Scherp einen Strafwurf neben das Gehäuse, ehe Jens Möller und Kapitän Müller die SpVg mit ihren Treffern im Spiel hielten (6:7). Lange bewegten sich die Kontrahenten auf Augenhöhe, in der Schlussphase fehlte den Laatzenern jedoch das nötige Glück im Abschluss. In den finalen zwölf Minuten blieb das Hildesheimer Tor wie vernagelt, zweimal prallte der Ball von der Unterkante der Latte ab. „Wir haben fünf Minuten Dauerfeuer veranstaltet, aber nicht getroffen. Es war eine Mischung aus Pech und Unvermögen. Die Niederlage ist aber nicht unverdient, weil wir zu viele falsche Entscheidungen getroffen und besser postierte Mitspieler übersehen haben“, haderte Stegen. Das 8:6 durch Noah Schütze brach der SpVg das Genick.

SpVg Laatzen: Behrens – Müller, Grüneberg (je 2), Möller, Stadermann (je 1), Roth, Richter, Kaiser, Scherp, Mijokovic, Marherr

Bericht von Dennis Scharf aus den Leinenachrichten vom 28.02.2017

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