SpVg macht sich das Leben schwer, holt aber die Punkte – Bericht aus den Leinenachrichten

SpVg macht sich das Leben schwer, holt aber die Punkte – Bericht aus den Leinenachrichten

Artikel von Dennis Scharf aus den Leinenachrichten vom 07.12.2015

Die SpVg Laatzen ist erfolgreich in die neue Saison gestartet. Im Auftaktspiel in eigenem Becken gegen Hellas 99 Hildesheim behielten die Laatzener mit 12:9 (5:2, 1:3, 4:2, 1:2) die Oberhand. „Wir haben uns das Leben unnötig schwer gemacht. Aber der Sieg ist verdient, weil wir besser gekontert haben“, sagte Trainer Carsten Stegen.

Zunächst zeigten die Gäste aus der Domstadt, dass sie in dieser Spielzeit ein Wörtchen im Kampf um den Titel mitreden wollen. Zwar brachte Alexander Hachmeister die SpVg in Überzahl in Front, doch Hellas antwortete mit einem Doppelpack von Tobias Hoehler. „Wir haben anfangs nicht gut verteidigt. Danach haben wir den Gegner besser in den Griff bekommen“, sagte Stegen. Bis zur ersten Viertelpause zogen die Laatzener durch Treffer von Max Reinhardt, Phillip Stadermann, Michael Hindemith und Torben Röttger auf 5:2 davon. Als Robin Kaiser im zweiten Abschnitt in Überzahl nachlegte, deutete alles auf eine frühe Entscheidung hin. Doch weit gefehlt – Hellas verkürzte kurz nach der Halbzeitpause auf 6:7, vor allem Fynn Schütze machte seinem Namen alle Ehre. Der Junioren-Nationalspieler traf insgesamt fünfmal aus der Distanz. Obwohl Nicklas Dreßler erneut eine starke Leistung zeigte, fand der SpVg-Keeper kein Mittel gegen die unberechenbaren Würfe des 17-jährigen Linkshänders. „Wir haben zu hektisch agiert. In der Defensive müssen wir uns cleverer anstellen, Hellas hat es zu oft geschafft, seine beiden gefährlichen Schützen zu positionieren“, bemängelte Stegen. Zudem habe sein Team zu früh den Abschluss gesucht: „Da hätten wir die Zeit besser ausnutzen können.“

Gegen nun offensiv verteidigende Gäste zog die SpVg dennoch auf 11:7 davon. Kapitän Tobias Müller traf per Rückhand, Hahn zielte aus der Distanz zweimal in Folge in den Winkel. „Wenn es eng wurde, hatten wir eine Antwort. Dank der Reife aus der DWL haben wir in den wichtigen Momenten das Richtige getan“, freute sich der Trainer. Im Schlussviertel kam Hellas noch einmal auf zwei Tore heran, ehe Röttger mit einem beherzten Wurf den Schlusspunkt setzte.

SpVg Laatzen: Dreßler – Hahn (3), T. Müller, Röttger (je 2), Hachmeister, Kaiser, Hindemith, Reinhardt, Stadermann (je 1), Möller, Richter, Scherp

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