SpVg empfängt heute Waspo98-Reserve zum Spitzenspiel

SpVg empfängt heute Waspo98-Reserve zum Spitzenspiel

von Dennis Scharf aus den Leinenachrichten vom 08.01.2016

Zum Jahresauftakt wartet auf die SpVg Laatzen gleich das Spitzenspiel der 2. Liga Nord. In der vorgezogenen Partie des vierten Spieltags trifft der Tabellenzweite heute um 20.30 Uhr auf die Bundesliga-Reserve von Waspo 98 Hannover, die es sich mit drei Siegen auf Platz eins gemütlich gemacht hat. Sollten die Laatzener den Gästen die erste Niederlage beibringen, würden sie bei einem Erfolg mit zwei Toren Differenz allerdings die Tabellenführung übernehmen. Doch Trainer Carsten Stegen weiß um die Schwere der Aufgabe: „Waspo wird in jedem Fall eine gute Mannschaft ins Wasser schicken. Aber wir haben eine Chance zu gewinnen, wenn nicht alle Überhang-spieler dabei sind“, sagt der Coach der Laatzener.

Denn der bisherige Erfolg von Waspo 98 II ist in erster Linie auf das Konto erfahrener DWL-Akteure zurückzuführen: Mate Balatoni hat in zwei Einsätzen schon elfmal getroffen. Damit führt der Ungar die Torjägerliste gemeinsam mit Laatzens Michael Hahn an, der für seine elf Tore allerdings drei Partien benötigte. Auch die Legionäre Bojan Paunovic und Marek Tkac steigen regelmäßig für die Reserve Waspos ins Becken. Dazu kommen mit Marcel Jünemann und Marcello Polverino zwei Spieler, die früher die Kappe für die SpVg geschnürt haben.

Die Zuschauer dürfen sich auf eine packende Begegnung freuen, in der die Laatzener ihren Heimvorteil nutzen wollen. „Waspos DWL-Spieler kennen unser kleines Becken noch nicht. Das könnte für Verwirrung sorgen. In erster Linie müssen wir durchgehend konzentriert verteidigen und gedanklich schneller sein. Und das wird am Abend nicht einfach“, weiß Stegen.

Auf Max Reinhardt (Ellenbogenverletzung) müssen die Laatzener verzichten. Ansonsten hat der Coach die Qual der Wahl. Torwart Nicklas Dreßler und Björn Richter mussten zuletzt etwas kürzertreten, sind aber einsatzbereit. Da Stegen mit zwölf Feldspielern antreten will, gehört Keeper Moritz Müller nicht zum Kader.

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