Knappe Niederlage im Spitzenspiel – 11:13 gegen Waspo98 II

Knappe Niederlage im Spitzenspiel – 11:13 gegen Waspo98 II

von Dennis Scharf aus den Leinenachrichten vom 11.01.2016

Es scheint, als müsse die SpVg Laatzen in dieser Saison kleinere Brötchen backen. Nach der 11:13 (0:2, 3:3, 5:4, 3:4)-Heimniederlage gegen Primus Waspo 98 Hannover II ist die Mannschaft von Trainer Carsten Stegen in der 2. Liga Nord auf Rang drei abgerutscht. „Wir hatten es in der Hand, sind aber an Nachlässigkeiten in der Verteidigung gescheitert. Im Angriff haben wir am Anfang viel zu ängstlich agiert“, analysierte Stegen.

Im ersten Viertel gelang der SpVg kein einziger Treffer, zudem war Torjäger Michael Hahn früh mit zwei Fouls vorbelastet. Nach einem 0:2 brach Robin Kaiser im zweiten Abschnitt mit zwei Treffern in Überzahl den Bann, Hahn mit Kappennummer drei erzielte passenderweise das 3:3. Doch immer wieder mussten die Gastgeber einem Rückstand hinterherlaufen. Zur Halbzeit lag die SpVg mit 3:5 zurück, ehe sie im dritten Durchgang gleich dreimal zum Ausgleich kam. Torben Röttger markierte das 7:7, musste aber kurz darauf nach der dritten Hinausstellung das Becken verlassen. Obwohl die Laatzener in der Abwehr kein Mittel gegen Ilja Immermann und Marek Tkac fanden, blieben sie vorne am Drücker. „Es war nicht alles schlecht, aber in den entscheidenden Phasen haben wir Waspos Schützen zu viele Freiheiten gegeben“, monierte der Trainer.

Zu Beginn des Schlussviertels war die Chance zum Greifen nahe, der Partie eine Wende zu geben – Jens Möller und Michael Hindemith brachten die SpVg erstmals in Führung (10:9). Doch Waspo 98 II egalisierte, ehe die Schiedsrichter mit einer strittige Entscheidung Einfluss nahmen. Ein Tor von Kapitän Tobias Müller fand keine Anerkennung. Die Gäste agierten unaufgeregt und zogen durch Ex-Laatzener Marcel Jünemann und Tkac vorentscheidend davon. Müller verkürzte zwar (11:12), doch zu einem Remis sollte es nicht mehr reichen. „Es hat an Kleinigkeiten gelegen. In erster Linie haben wir zu viele Chancen liegenlassen“, sagte der Kapitän.

SpVg Laatzen: Dreßler – Kaiser (4), Hahn, Möller (je 2), Müller, Hindemith, Röttger (je 1), Hachmeister, Scherp, Seidel, Richter, Stadermann, Roth

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