Am 7. Spieltag der 2. Wasserball-Bundesliga der Männer musste die SpVg Laatzen 1894 eine 12:19-Niederlage beim SV Würzburg 05 hinnehmen. Trotz einer kämpferischen Leistung und einer zwischenzeitlichen Aufholjagd im zweiten Viertel gelang es den Gästen nicht, die Defensivreihen der Würzburger entscheidend zu stoppen.
Früher Rückstand und Aufbäumen
Die Partie im Würzburger Wolfgang-Adami-Bad begann für die Laatzener zunächst verheißungsvoll: Sören Marherr erzielte bereits nach wenigen Sekunden die 1:0-Führung für die Gäste. Doch der Heimverein antwortete prompt und zog bis zum Ende des ersten Viertels auf 6:2 davon.
Im zweiten Spielabschnitt zeigte die Mannschaft von Trainer Andreas Schulz-Kopp jedoch Moral. Die Offensive fand besser ins Spiel, und Laatzen konnte das Viertel mit 4:4 ausgeglichen gestalten. Besonders Lajos Lautenbach setzte hier Akzente und hielt sein Team im Spiel.
Würzburger Effizienz entscheidet die Partie
Nach dem Seitenwechsel (Spielstand 10:6 für Würzburg) erhöhten die Hausherren jedoch erneut den Druck. Während Laatzen im dritten Viertel vier Treffer erzielte, zog Würzburg mit fünf Toren weiter davon. In der Schlussphase versuchten die Laatzener durch eine Auszeit noch einmal taktisch nachzujustieren, doch die Würzburger Offensive rund um den Spieler des Tages, Dimitrij Vasilev, erwies sich als zu abschlussstark.
Top-Performer der SpVg Laatzen
Trotz der Niederlage stachen einige Akteure der SpVg hervor:
- Lajos Lautenbach & Joscha Betram: Mit jeweils 3 Treffern erfolgreichste Torschützen der Gäste.
- Kolja Bertram & Sören Marherr: Steuerten jeweils 2 Tore zum Endergebnis bei.
- Sven Grüneberg: Konnte 1 Tor für sich verbuchen.
- Jakob Fahlbusch: Erzielte ebenfalls einen Treffer, musste jedoch im veierten Viertel vorzeitig mit drei persönlichen Fehlern das Feld verlassen.
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